Konfirmandenprüfung im März 2018

Erstellt am 04.07.2018

Es ist Donnerstagnachmittag, die letzte Stunde des Konfirmationsunterrichts vor der

Konfifahrt nach Ameland. Eltern und Presbyter sind eingeladen, um sich über den

Lernstand der 25 Konfirmandinnen und Konfirmanden, die am 21. und 22. April in

der Thomasgemeinde konfirmiert werden, in der anstehenden „Prüfung“ ein Bild zu

machen.

Plakate hängen an den Wänden des großen Saals im Gemeindehaus. Auf ihnen berichten

die Konfirmanden beispielsweise über ihr Praktikum, das sie an einem oder

mehreren Tagen in der Gemeinde gemacht haben, allein oder mit mehreren: im

Krabbel- oder Kindergottesdienst in Jakobus oder Trinitatis, in einem der Kindergärten,

im Eine-Welt-Laden oder im Café Klön. Außerdem gibt es Plakate zum Reformationsjubiläum

und zu Martin Luther, zu Kirche, Gottesdienst, Taufe, Abendmahl, zu

Bibel, Glaubensbekenntnis und die zehn Gebote, zu Diakonie und Eine-Welt-Handel,

zur Partnerschaft des Kirchenkreises mit den Philippinen und der Frage, was nach

dem Tod geschieht. Nacheinander stellen die Jugendlichen den Anwesenden zu zweit oder zu dritt ihr

jeweiliges Plakat und Thema vor. Danach beginnt die Fragezeit. „Wie lautet das vierte

Gebot?“, fragt Pfarrer Mustroph. Mal bittet der Pastor einen Konfirmanden, der aufzeigt,

um einen Beitrag – mal aber auch eine Konfirmandin, die sich nicht freiwillig

meldet. Mal kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen, mal zögern die Jugendlichen,

bevor sie das Wort ergreifen. Wenn es an irgendeiner Stelle hakt, hilft

jemand anders weiter. Peinliche Situationen mit langem Schweigen und Grübeln gibt

es nicht. Von Prüfungsatmosphäre ist in der lockeren Runde keine Spur. Zum Schluss bittet Pfarrer Mustroph

die Presbyter zur Beratung vor die Tür.

Alle Konfirmanden haben bestanden.

 

Herzlichen Glückwunsch!

E. Peter